MyelomGruppe Berlin

An der Hämatologie der Charité, Universitätsmedizin Berlin arbeitet seit einiger Zeit ein neuer Arbeitsbereich, in dessen Zentrum das Multiple Myelom und andere Plasmazelldyskrasien stehen.

MyelomGruppe Berlin


An der Hämatologie der Charité, Universitätsmedizin Berlin arbeitet seit einiger Zeit ein neuer Arbeitsbereich, in dessen Zentrum das Multiple Myelom und andere Plasmazelldyskrasien stehen.

Hans und Prof. Dr. Blau

Video von © Janssen-Cilag GmbH 2015-2016

Hans und Prof. Dr. Blau

video von © Janssen-Cilag GmbH 2015-2016

Bereiche

Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich steht unter Leitung Prof. Dr. Igor Wolfgang Blau.  Zu seinem Team zählen die hochqualifizierte HämatologInnen Dr. Annegret Kunitz und Dr. Axel Nogai, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, ArzthelferInnen, medizinische DokumentarInnen sowie engagierte und zuverlässige StudentInnen von Berliner Hochschulen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der klinischen Versorgung der Patienten mit Plasmazellerkrankungen. Entsprechend unseres universitären Auftrages bieten wir eine Vielzahl moderner Behandlungskonzepte. Begleitet wird das klinische Programm durch unser Studiensekretariat unter Leitung von Frau Anja Ullrich-Noss, das aktuell 12 engagierte MitarbeiterInnen zählt. Gemeinsam streben wir eine rechtzeitige, moderne und fach- und sachkundige Versorgung der PatientInnen mit Plasmazellerkrankungen an.

Forschungsgruppe

In der Forschungsgruppe unter Leitung von Frau Dr. med. habil. Olga Blau untersuchen im Labor für Zeltkultivierung und Molekulargenetik ÄrztInnen, BiologInnen, Doktoranden und Diplomanden die Interaktion von Knochenmarkstroma und Zellen hämatologischer Neoplasien. Wichtig ist uns die Ausdehnung der Untersuchungen durch tierexperimentelle Invivo Testungen in einer Kooperation mit einer Wissenschaftlergruppe am MDC in Berlin Buch.

Ein zweiter wissenschaftlicher Schwerpunkt sind myeloische Erkankungen. Der Anteil der Gruppe an der Entwicklung der molekulargenetischen Diagnostik akuter myeloischen Leukämien und Untersuchungen zu Interaktionen zwischen Knochenmarkstroma und myeloischen Tumorzellen spiegelt sich in einer Reihe von teilweise hochrangig publizierten Forschungsergebnissen.

Labor

Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Rolle von single nucleotide polymorphisms (SNPs) im Genom von Myelomzellen und deren Einfluss auf den Krankheitsverlauf und die Transplantation von Patienten mit MM. Ziel ist dabei die Identifikation einer Assoziation zwischen SNPs und spezifischen chromosomalen Translokationen, sowie der Einfluss von SNPs auf das Behandlungsergebnis nach allogener Stammzelltransplantation.

Des Weiteren erforscht unsere Arbeitsgruppe unterschiedliche kommunikative Signalwege zwischen Myelomzellen und Knochenmarkstromazellen. Hierdurch sollen neue therapeutische Zielmoleküle identifiziert werden.

Zudem zeigen Patienten keine Ausheilung der typischerweise auftretenden Knochenläsionen trotz erfolgreicher Tumortherapie. Deshalb ist ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt die Charakterisierung konstitutiver Veränderungen in Myelom-Knochenmarkstromazellen, wodurch Ansatzpunkte zur Verbesserung der Ausheilung gewonnen werden können.

Gefördert von
STEFAN-MORSCH-STIFTUNG

Nächste Veranstaltungen:

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