Über uns

Neue Behandlungsstrategien

 

Durch individuelle, aber standardisierte und professionelle Diagnostik und Untersuchung der PatientInnen wird in Teamkonferenzen die bestgeeignete Therapie ausgewählt. Patientinnen und Patienten können an verschiedenen deutschen und internationalen Behandlungs- und Beobachtungsstudien teilnehmen. Dabei werden Therapeutika eingesetzt, die noch vor der Zulassung stehen, in neue Behandlungskonzepte integriert sind, teilweise auch erstmals am Menschen eingesetzt werden (Phase I-IV Studien). Zur Beurteilung der Lebensqualität erfolgen regelmäßig kontrolliert Datenerhebungen. Die Mitarbeit der Ärzte in der Heidelberger Myelomstudiengruppe (GMMG) und in der Studien-Leitgruppe und die Teilnahme an der Würzburger Studiengruppe (DSMM) sichert die bestmögliche Qualität der Betreuung der Myelompatienten und  eine Einfluss auf neue Behandlungsstrategien ebenso wie den Zugriff auf neue Therapien für einen breites Patientenkollektiv.

 

Teamarbeit

 

Durch die gleichzeitige Leitungstätigkeit von Igor Wolfgang Blau im Team der Stammzell- und Knochenmarktransplantation der Charité am Virchowklinikum und in seiner Verantwortung für das EBMT Zentrum 590 am Campus Benjamin Franklin und aufgrund der ausgewiesenen Erfahrung von Axel Nogai im Bereich allogene Stammzelltransplantation und seine Betreuung der Patienten in der Transplantationsambulanz besteht eine direkte Verbindung zwischen den beiden Arbeitsbereichen. Die Einführung neuer Behandlungs- und Konditionierungsprotokolle für PatientInnen mit Plasmazell- und anderen lymphatischen Erkrankungen und die schnelle Suche nach einem geeigneten Stammzellspender sind aktuelle Aufgaben, die gemeinsam bewältigt werden.

Sensibler Umgang

 

Das Team um Igor Wolfgang Blau pflegt einen sensiblen Umgang mit allen PatientInnen. In aller Ausführlichkeit klären die MedizinerInnen über Dauer und Verlauf von Behandlungen auf, beleuchten Vorteile bestimmter Methoden und dokumentieren jeden (Fort-)Schritt der Therapie. Während des gesamten Behandlungsverlaufs steht das Team seinen PatientInnen beratend zur Seite und geht auf alle bestehenden Fragen ein. Bei der stationären Behandlung kann auf die große Zahl von hämatologischen Betten in den 3 Klinika der Charité zurückgegriffen werden. Bei der Diskussion und Bewältigung von Rückschlägen in der Behandlung können die Kollegen auf ihre ärztlichen und individuellen Erfahrungen zurückgreifen. Helfen können qualifizierte PsychologInnen. Zur Palliativversorgung stehen am Campus Virchowklinikum und am Campus Benjamin Franklin ausgebildete Fachkräfte auf speziellen Stationen der hämatologischen Kliniken zur Verfügung.

Die Erhebung und Evaluation der Daten erfolgt nach strikten datenschutzrechtlichen Vorgaben und wird von den Mitarbeitern des Arbeitsbereichs stets vertraulich behandelt. Das bezieht sich sowohl auf die Weiterleitung von Untersuchungsergebnissen an das Forschungszentrum der Klinik, sowie auf die Protokollführung selbst.

PatientInnnen mit Multiplen Myelom, die an den Studien teilnehmen, begeben sich in erfahrene und professionelle Hände. Sie können sich sicher sein, nur nach neuesten Methoden behandelt zu werden. Während des gesamten Therapieverlaufs wird ihnen eine kompetente Betreuung garantiert.

Die Zusammenarbeit mit niedergelassenen internistischen Onkologen/Hämatologen (NIO) ist ein besonderes Anliegen der Ärzte der Charité, die die MyelompatientInnen behandeln. Die frühere Initiative gemeinsamer Patienten- und Studienbesprechungen wird im Frühjahr 2015 wiederbelebt und soll als Basis weiterer vertrauensvoller Zusammenarbeit dienen.

Der enge Kontakt mit der Berliner Patienten-Selbsthilfegruppe „Multiples Myelom“, die regelmäßige Durchführung von gemeinsamen Foren und Symposium, die Beratung von PatientInnen, die bei anderen Kollegen in Betreuung sind, dokumentiert die bestehende PatientInnen orientierte Arbeitsweise des Bereiches.

Seit 5 Jahren finden regelmäßige wissenschaftliche und Fortbildungskonferenzen statt, die durch die Gruppe organisiert werden. Vom 6.-8. November 2015 wird zu den 4. Berliner Myelomtagen in den Hörsaal der Ruine des Virchowinstituts im Campus Charité Mitte geladen.
Jede Patientin und jeder Patient leistet mit ihrer/seiner Teilnahme an den Studien einen erheblichen Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und damit zum medizinischen Fortschritt.
Dank dieser Möglichkeiten wird es MedizinerInnen auf der ganzen Welt immer besser möglich, effizientere Medikamente im Kampf gegen die Plasmazellerkrankungen zu entwickeln.

Gefördert von
STEFAN-MORSCH-STIFTUNG

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